Fresenius Group Overview

Finanzierungsstrategie & Ziele

Die Optimierung der Kapitalkosten und die Sicherung der finanziellen Flexibilität sind die wesentlichen Ziele der Finanzierungsstrategie des Fresenius-Konzerns. 

Mit einem ausgewogenen Mix von Eigen- und Fremdkapital optimieren wir unsere gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten. Finanzielle Flexibilität gewährleisten wir durch den Einsatz einer Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten. Unser Fälligkeitsprofil ist breit gestreut, mit Fälligkeiten bis 2032.

Wir haben einen angemessenen Finanzierungsspielraum mit freien Kreditlinien aus syndizierten oder bilateral mit Banken vereinbarten Krediten. Darüber hinaus verfügen die Fresenius SE & Co. KGaA und die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA über Commercial-Paper-Programme. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bietet das Fresenius Medical Care-Forderungsverkaufsprogramm.

Unter aktuellen Kapitalmarktverhältnissen erreichen wir eine Optimierung unserer Kapitalkosten, wenn sich die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA in einer Bandbreite von 3,0x bis 3,5x bewegt (nach Anwendung von IFRS 16). Sie lag zum 31. März 2020 bei 3,68x1,2 (31. Dezember 2019: 3,61x1,2). Fresenius erwartet dass der Verschuldungsgrad3 zum Jahresende 2020 exklusive jeglicher Effekte durch Covid-19 am oberen Ende des Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird.

Entsprechend der Konzernstruktur erfolgen die Finanzierungen separat für Fresenius Medical Care und für den übrigen Fresenius-Konzern. Es gibt keine gemeinsamen Finanzierungen und keine gegenseitigen Garantien.
 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet, proforma Akquisitionen/Desinvestitionen
2 Vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen

 

Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA
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1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils von 2001 bis 2010 zu aktuellen Währungsrelationen und ab 2011 zu durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet, vor Sondereinflüssen; pro forma Akquisitionen/Desinvestitionen

2 Pro forma ohne die geleistete Anzahlung für den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG

3 2001-2018/19 exklusive IFRS 16

4 Inklusive IFRS 16

5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen